Rahmenbedingungen

Bitte lies alles, bevor Du ganz unten den Link zur Anmeldung anklickst!

Zertifikat »Multiplikator*in für Globales Lernen«

Um ein Zertifikat zu bekommen, musst Du:

1. Verpflichtend an fünf Seminaren aktiv teilnehmen, davon:

  • Das Start-up Seminar zum Thema Globales Lernen & Praxistransferprojekte (24.26. Januar 2020), Berlin-Kladow,

  • Ein Seminar zur Reflexion der eigenen Rolle

  • Drei Seminare zu inhaltlich-handlungsorientierten oder methodisch-didaktischen Themen

2. ein eigenes Praxistransferprojekt durchführen, allein oder im Team (hier findest Du Projektbeispiele aus den Jahren 2013 bis 2018, als Datenbank sowie auch als Zusammenstellung).

3. einen Fragebogen zur Selbsteinschätzung ausfüllen (am Ende der Fortbildung)

4. Dich aktiv auf der E-Learning Plattform beteiligen (Evaluierungen, Vor- und Nachbereitung von Seminaren, Antrag und Evaluierung der Praxistransferprojekte, Austausch mit anderen…).

5. Optional aber stark empfohlen: Teilnahme am Reflect and Act Seminar am Ende des Jahres. Hier könnt ihr Euch weiter vernetzen, Euch über Erfahrungen mit den Praxistransferprojekten austauschen und alleine oder gemeinsam Perspektiven entwickeln.

Wann?

Alle Seminare finden von Freitagnachmittag bis Sonntagnachmittag statt. Weitere Informationen zur Anwesenheit bei den Seminaren, An- und Abreise: Frequently Asked Questions

Wer kann teilnehmen?

Teilnehmen können ehemalige Freiwillige, die im Januar 2020 seit mehr als vier Monaten zurückgekehrt sind, auf einem Rückkehrseminar waren UND auf dem Start-up-Seminar vom 24.26. Januar 2020 in Berlin dabei sein können.

Wir freuen uns ausdrücklich über die Anmeldung von ehemaligen Süd-Nord-weltwärts-geförderten Freiwilligen. Wenn ihr einige kennt, die in Deutschland gerade sind, dürfen sie sie gerne über diese Möglichkeit informieren! 

In begrenztem Umfang können auch Interessierte berücksichtigt werden, die keinen Freiwilligendienst absolviert haben.

Bevorzugt werden

  • ehemalige Süd-Nord Freiwillige

  • ehemalige Freiwillige, die durch eine Organisation aus dem evangelischen Bereich, insbesondere durch die eFeF-Mitgliedsorganisationen entsendet worden sind.

  • andere Freiwillige haben aber natürlich eine Chance, also melde Dich an, auch wenn Du nicht sicher bist, ob Deine Entsendeorganisation zu einer dieser Organisationen gehört.

Dazu spielt eine große Rolle:

  • Das Motivationsschreiben (im Anmeldeformular)

  • Das Anmeldedatum (es wird regelmäßig eine Gruppe von Bewerber*innen genommen: Du hast mehr Chancen, wenn Du Dich früh anmeldest).

Kosten

Die Teilnahme kostet insgesamt 175 Euro (inkl. Unterkunft, Verpflegung und Seminarkosten) und muss nach Bestätigung der Anmeldung überwiesen werden.

Die Reisekosten zu den Seminaren werden auf Basis des Fahrtkartenpreises mit BahnCard50 erstattet.

Weitere Informationen zur Teilnahmegebühr und den Fahrtkostenerstattungen: Frequently Asked Questions

Kontakt

Rückkehrer*innenarbeit - Kontakt

Clémence Bosselut

Projektleiterin

Evangelisches Forum entwicklungspolitischer Freiwilligendienst (eFeF)

c/o Aktionsgemeinschaft Dienst für den Frieden (AGDF)

Endenicher Str. 41, 53115 Bonn

Tel. 0228 24999-19, Fax. 0228 24999-20

bosselut[at]friedensdienst.de

(die meisten Fragen zu der Fortbildungsreihe sind aber in den FAQ beantwortet. Bitte lies diese gut, bevor Du Deine Fragen stellst!).

Praxistransferprojekte im Rahmen der Qualifizierung

»Multiplikator*in für Globales Lernen«

Im Rahmen der Fortbildung musst Du ein Praxistransferprojekt durchführen.

Das Praxistransferprojekt ist ein sehr wichtiger Teil der Fortbildungsreihe: Es geht darum, in einem geschützen Rahmen ein Projekt zu einem Thema des Globalen Lernens selber zu planen, durchzuführen und zu evaluieren – und darum, dass Du etwas dabei über Projektmanagement lernst!

Zu welchen Themen könnte ich ein Projekt machen?

Migration und Flucht, Machtverhältnisse, Gender, Globale Umweltveränderungen, Natürliche Ressourcen und Energiegewinnung, Frieden und Konflikte, Weltwirtschaft, Globalisierte Freizeit und Tourismus, Mobilität, Stadtendwicklung und Verkehr, Landwirtschaft und Ernährung, Postwachstum, Lebensstile, Armut und soziale Sicherheit, Ökosysteme und biologische Vielfalt, Klimawandel, Demokratie und Menschenrechte, Critical Whiteness, Rassimus, Konsum…

Wen könnte ich ansprechen?

Ob Kleinkinder in der KiTa Deiner Schwester, Auszubildende und Studierende in Deinem Jahrgang, zukünftige weltwärts-Freiwillige oder Bewohnende eines Altenheims – Deiner Kreativität sind keine Grenzen gesetzt! Hast Du schon über Projekte mit geflüchteten Menschen in der Nachbarschaft oder in (sozialen) Medien nachgedacht? Auch die Größe der Zielgruppe suchst Du aus: Lieber ein Flashmob für alle in der Fußgängerzone oder eher die Jugendgruppe der Gemeinde? Es ist Dir überlassen, ob Du Leute ansprechen möchtest, die sich schon mit Deinem Thema beschäftigt haben, oder Leute, die noch nichts davon wissen. Welche Zielgruppe spricht Dich an?

Was soll das Projekt und die Arbeitsweise charakterisieren?

Herausfordernd: Das Projekt ist als Lernprojekt gedacht, bei dem wir erwarten, dass Du für Dich etwas Neues entdeckst und Dich ausprobierst, statt alt bekannte Dinge zu wiederholen. Du kannst den Rahmen nutzen, um Dich über etwas, dass Du nicht ganz alleine machen könntest, mit mehreren kompetenten Leuten auszutauschen.

Realistisch: Trotz Kreativität und Herausforderung solltest Du deine zeitlichen und fachlichen Ressourcen rea-listisch einschätzen.

Für die Öffentlichkeit: Andere Leute sollen von deiner Erfahrung, deinen Ideen und Aktionen profitieren.

Persönlich: Deine Erfahrungen im Ausland, die Seminare des Qualifizierungsprogramms sowie deine eigenen Interessen/Hobbies hier in Deutschland sind für dein Projekt das größte Potenzial.

Kreativ: Wir werden gerne überrascht!

Transparent und Prozessorientiert: Nicht alles klappt immer so, wie es geplant war. Misserfolge bringen auch sehr viel, wenn man sie wahrnimmt, analysiert und reflektiert. Wir sind also interessiert, von ihnen zu erfahren. Deshalb beschreibe einfach, wie es wirklich geschehen ist.

Mit Wem?

Das Praxistransferprojekt kann von einer Einzelperson oder im Team von bis zu drei anderen Teilnehmenden der Fortbildungsreihe durchgeführt werden. Es ist möglich, aber nicht erforderlich das Praxistransferprojekt mit Unterstützung einer (Entsende-)Organisation/einem Verein/anderen Leuten oder im Rahmen einer bereits bestehenden ehrenamtlichen Tätigkeit zu realisieren. Wichtig, ist, dass Deine Rolle klar ist und dass Dein Praxistransferprojekt etwas Herausforderndes und Neues für Dich ist.

Zeitraum

Du solltest Dein Projekt am besten bis zum Sommer durchgeführt haben. Der Projektantrag und die Evaluation müssen rechtzeitig an Clémence Bosselut bosselut [at] friedensdienst [dot] de ((bosselut[at]friedensdienst.de)) geschickt werden:

Projektantrag: Vor Projektbeginn, spätestens bis Mitte Juni 2019.

Projektevaluation: Drei Wochen nach Projektende, spätestens Mitte Oktober 2019.

Die Zeit ist knapp, aber wir erwarten nicht, dass Du etwas Riesiges unternimmst! Es soll ein Projekt sein, bei dem Du etwas Neues lernst, Du Spaß hast und womit Du andere zum Nachdenken/Agieren bringst! Wenn es für Dich aus irgendwelchen Gründen nicht möglich ist, das Projekt zu Ende oder wie geplant durchzuführen, komm‘ auf uns zu. Wir können dann gemeinsam überlegen, wie es weiter geht.

 

Anmeldung

du kannst jetzt schon deine Interesse an der Fortbildungsreihe ankündigen, in dem du Clémence Bosselut eine Email schreibst bosselut [at] friedensdienst [dot] de ((bosselut[at]friedensdienst.de)). Du kommst auf einer Interessiertenliste und bekommst rechtzeitig alle Infos zur Anmeldung.

Es wird ab November 2019 möglich, Dich anzumelden. Je länger Du wartest, desto größer ist aber die Wahrscheinlichkeit, dass Du auf die Warteliste kommst, denn die Fortbildung wird sehr schnell voll.

Vor der Anmeldung: Bitte FAQ und detaillierte Beschreibungen der Seminare gut lesen. Alle Anmeldungen sind verbindlich. Bitte überlege, ob du wirklich die Zeit und Energie bringst, an die Fortbildungsreihe teilzunehmen!

Bitte mache keine Überweisung, bevor du dazu gefragt wirst...

Dateien: 

Anmeldung eFeF Fortbildungsreihe 2019

Jahre alt
Hier kannst du deine Interesse für die E-Learning Plattform ankündigen: http://efef-weltwaerts.de/webform/formular-fuer-interessierte-an-die-e-learning-plattform-bzw-an-die-fortbildungsreihe-die oder unter "weitere Engagement" findest du auch andere Möglichkeiten bei eFeF Organisationen, dich zu engagieren oder weiterbilden.
Erforderlich sind zum Beispiel die Evaluierungen und Rückblicke nach jedem Seminar. Weitere gewünschte Beiträge sind z.B. Inhalte hochladen, sich an Diskussionen beteiligen, Inhalte kommentieren, und so weiter.
Bitte gib eine gültige Mailadresse an. Du wirst über diese Mailadresse die Bestätigung Deiner Anmeldung erhalten und sie wird während der Fortbildungsreihe für Informationen und Erinnerungen genutzt.
Diese Frage richtet sich an alle, egal, ob ehemalige Freiwillige oder nicht. Wir wollen grundsätzlich die Menschen nicht nach Etiketten und Schubladen zuordnen. Leider ist es aber manchmal nötig, bestimmte Kategorien zu benutzen und bestimmte Merkmale zu benennen, um Machtverhältnisse oder Diskriminierungen in der Gesellschaft zu bekämpfen und wie in diesem Fall diese Menschen für ein Auswahlverfahren besser berücksichtigen zu können. Beispiele von Kategorien: Rassismus, Gender (LSBTTIQ), Klasse (soziales Umfeld), Körper (Behinderungen, Krankheiten ...). Zusätzlich zur Datenschutzerklärung: Diese Daten werden nur von der Projektkoordination gesehen und nicht weitergegeben. Sie werden am 30. März anonymisiert und für statistische Zwecke weiter verwendet. Sie sind dann nicht mehr einer bestimmten Person zuzuordnen. Die Angabe dieser Daten erfolgt auf freiwilliger Basis und die Löschung kann jederzeit verlangt werden.
Wähle hiervon drei Seminare aus. Eine ausführliche Seminarbeschreibung findest Du auf der Website von eFeF, lies bitte die detaillierte Beschreibungen der Seminare, bevor du die Auswahl triffst. Eine BITTE: notiere die Termine in deinem Kalender, denn du bekommst keine Kopie von diesem Formular!
Bitte achte darauf, dass es Einführungs- und Vertiefungsseminare gibt zu diesen Themen. Lies gut die Seminarbeschreibungen, bevor du dich anmeldest. Wenn du selber Rassismuserfahrung hast (PoC, Schwarze Menschen ...) bieten wir dir auch zusätzlich die Möglichkeit, entweder an einem der vier Seminare teilzunehmen, oder an einem externen Empowermentseminar in einem geschützten Raum teilzunehmen. Wenn du das 5. Feld anklickst, wirst du von Clémence mehr Informationen bekommen, um dich entscheiden zu können.
Falls du eine Allergie gegen bestimmte Lebensmittel hast, bitten wir dich, direkt mit dem jeweiligen Seminarhaus abzusprechen, was genau zu tun ist. Nur so kannst du dich wirklich vor schlimmen Situationen schützen.
Hier geht es zur Datenschutzerklärung: https://efef-weltwaerts.de/sites/default/files/datei/datenschutzerklaerung-592.pdf