Wohlstand gerne – aber um welchen Preis?

Leben im Spannungsfeld zwischen Neoliberalismus und Postwachstum

Veranstalter und Ort: 

  • Brot für die Welt
  • Niederndodeleben (bei Magdeburg)

Datum: 

11.10.2019 bis 13.10.2019

Die Analyse ist klar: der Wachstums-Imperativ und das neoliberale Wirtschaften führen weltweit zu immer größerer Ungerechtigkeit. Warum sind sowohl wir, als auch die Gestaltenden in unserer Gesellschaft hin- und hergerissen zwischen dem Wissen, was wir alles ändern könnten und müssten und der Unfähigkeit, die sozial-ökologische Transformation anzupacken und umzusetzen? Ist „Grünes Wachstum“ der Ausweg oder bedarf es doch stärkerer Reglementierung?

Wir werden uns mit verschiedenen Ansätzen der Postwachstumsökonomie und der Ökoroutine beschäftigen. Außerdem werden wir uns gelingende bzw. gelungene Modelle alternativen Wirtschaftens und Lebens anschauen sowie für uns ganz persönlich Wege suchen, wie wir selbst unseren Teil zu der notwenigen Transformation beitragen können.

Und wir wollen uns als einerseits persönlich Handelnde verstehen, andererseits aber auch als politische Akteur*innen: was können wir politisch tun, um unserem Ideal einer ressourcenschonenden Gesellschaft näher zu kommen?

Dabei arbeiten wir mit Inputs, themen- und wertebasierten Übungen und wollen im Gespräch der Frage nachgehen, wie Leben und Handeln im Spannungsfeld zwischen dem real existierenden Neoliberalismus und einem notwendigen Umbau unserer Gesellschaft zu einer Postwachstumsökonomie gelingen kann.